CS4

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Wo werden Bilder gesucht?

Wenn man InDesign-Dokumente von anderen übernimmt, ist nicht immer klar, ob InDesign die Bilder findet und wenn ja, warum und wo. Bob Bringhurst gibt hier den Kommentar eines Entwicklers wieder.

Bilder in einen gefüllten Rahmen laden

Es lohnt sich doch immer mal, die <Alt> Taste zu drücken...

Angenommen, Sie haben ein Bild in Ihrem Layout. Sie wollen aber ein anderes Bild an der gleichen Stelle laden. -> Sie markieren das Bild, gehen auf "Datei > Platzieren" und wählen das neue aus. Fertig. Die Voreinstellung ist, dass das neue das ausgewählte ersetzt.

Angenommen, Sie haben mehrere Bilder im Layout und wollen alle neuen Bilder mit einem Schlag laden, um dann Klick für Klick zu bestimmen, welches neue Bild welches alte Bild ersetzen soll. Bisher dachte ich "Geht nicht". Geht aber doch. Halen Sie einfach die <Alt> Taste!

Tabulatoren bewegen

Beim InDesign Experten Tag gestern kam die Sprache auf den unglücklichen Umstand, dass man jeweils nur einen Tabulator zur Zeit bewegen kann. Wie immer geht das per Skript. :)

Keine Registerkarten

Als Vorgabe werden in CS4 Dokumente in Registerkarten oder Tabs geöffnet, so wie man es von z.B. Firefox kennt.

Wenn Sie das nicht mögen, schalten Sie entweder die Registerkarten in den Voreinstellungen aus oder im Fenster-Menü den Anwendungsrahmen ab.

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Steuerungspalette unten andocken

Viel mehr gibt es schon gar nicht zu sagen: Sie können im Menü der Steuerleiste bestimmen, dass diese nicht oben sondern unten angedockt ist, oder frei verschiebbar. Es gibt eine Menge Quark oder PageMaker Umsteiger, denen das lieber ist.

Und wo wir schon dabei sind: mit <STRG> bzw. <Befehl> <6> springen Sie mit dem Cursor in das erste Eingabefeld der Steuerleiste.

Arbeitsbereiche mit Gedächtnis

Ich hoffe, jeder weiß, dass man die Anordnung der Paletten im Fenster-Menü als Arbeitsbereich speichern kann.

Seit CS4 gibt es ein neues Detail: Angenommen, Sie haben einen Arbeitsbereich "Text" eingerichtet und - nachdem Sie ihn gespeichert haben - die Glyphenpalette geöffnet. Wenn Sie jetzt auf einen anderen Arbeitsbereich wechseln und irgendwann wieder zurück auf "Text",, wird die Glyphenpalette wieder geöffnet, obwohl nicht im ursprünglich gespeicherten Arbeitsbereich enthalten war.

Jeder Arbeitsbereich hat also zwei Zustände: den gespeicherten und den dynamisch geänderten. Mit "Arbeitsbereich zurücksetzen" im Fenster-Menü kommen Sie zurück zum ursprüngliich gespeicherten.

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Paletten nicht andocken

Das Andocken von Paletten an- und ineinander ist eine feine Sache, um einen aufgeräumten Arbeitsbereich einzurichten. Manchmal nervt es aber auch.

In dem Fall halten Sie einfach <STRG> bzw. <ctrl> (nicht die Befehlstaste) gedrückt./p>

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Ausgeblendete Paletten temporär einblenden

Mit <Tab> blenden Sie alle Paletten aus und entsprechend auch wieder ein.

Mit <Shift><Tab> blenden Sie alle Paletten bis auf die Werkzeug- und Steuerpalette aus.

Der eigentliche Trick: anstelle der ausgeblendeten Paletten erscheint am Bildschirmrand ein schmaler, grauer Balken. Wenn Sie die Maus kurz auf diesem Balken ruhen lassen, erscheinen die Paletten und bleiben solange sichtbar, bis die Maus aus den Paletten rauswandert.

Das funktioniert nicht nur in InDesign.

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Oberfläche

Online oder Offline Hilfe

Ab CS4 ist die Hilfe-Funktion als Vorgabe online. Mit anderen Worten, wenn Sie die Hilfe aufrufen, wird die aktualisierte Hilfe von adobe.com im Internetbrowser geöffnet.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Adobe kann Korrekturen nachträglich einpflegen, so dass Sie keine veralteten Hilfe-Texte lesen. Das passiert auch tatsächlich. Der zuständige Mensch Bob Bringhurst ist ausgesprochen rührig dabei.
Trotzdem ist es nicht jedermanns Sache, nur für eine kleine Recherche gleich Online zu gehen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie gehabt offline zu arbeiten:

Abenteuer in Manualland

Viele Blogbeiträge im Netz sind letztlich nichts anderes als Zitate aus dem Handbuch. Warum, stellt sich die Frage, werden die trotzdem gern angenommen? Weil der normale Anwender weder Zeit noch Lust hat, das überwiegend langweilige Handbuch zu durchforsten.

Bei Aldus hatten wir in den 90ern eine Schulungsreihe mi dem leicht provokanten Titel "Wir lesen das Handbuch für Sie". Diese Tradition greife ich mit diesem Abschnitt wieder auf. Nach und nach werde ich hier die netten kleinen Details zusammentragen.

Viel Spaß und wenn Sie selbst eins entdecken, dass Sie für wissenswert halten, freue ich mich über eine Nachricht

Auto-PDF-Erzeugung

In so mancher Situation geht es darum, schnell und einfach einen Haufen PDF-Dateien nach Schema "F" zu erzeugen. Unter MacOS lässt sich das per AppleScript ohne weiteres automatisieren.

Objekte bestimmter Ebenen bewegen

Dieser Beitrag ist eigentlich nur ein halbgegorener Gesprächsbeitrag zu diese Diskussion auf HDS, und das hier gezeigte Skript ist nicht mehr als ein proof-of-concept. Dieser Beitrag wird in ein paar Wochen also auch wieder verschwinden. Vielleicht mag der eine oder andere Skripter sich der Aufgabe annehmen, das in ein brauchbares Produkt weiterzuentwickeln.

Effekte skalieren

Auch InDesign CS3 skaliert beim Skalieren die Effekte nicht mit. Für Effekte wie "Relief" oder "Weiche Verlaufskante" spielt das keine Rolle, aber alle Schatten und Scheine sehen nach der Skalierung unschön aus.

Wie üblich kann man hier mit einem Skript nachhelfen. Hier finden Sie ein AppleScript. Der Ansatz ist, dass Sie die Objekte normal skalieren, dann das Skript aufrufen und den Skalierungsfaktor eingeben.

Das Skript sieht vor, horizontal eine andere Skalierung anzuwenden als vertikal. Parameter, für die diese Unterscheidung nicht zutrifft, verwenden das arithmetische Mittel der beiden Werte.

Das Script arbeitet die markierten Objekte rekursiv ab, was seine Zeit dauert, aber dafür auch Schatten von Objekten innerhalb einer Gruppe skaliert.

Hier gibt es auch die JavaScript-Variante.

Der Vollständigkeit halber siehe auch diesen Beitrag.

Was macht CompositeGrau?

Aus gegebenem Anlass die Dokumentation eines simplen Tests... Die Frage ist: wenn mein Job einfarbig schwarz ist, soll ich dann das PDF per CompositeGrau via Distiller erstellen oder besser mit CompositeCMYK bzw. Export?

Rechtsbündige Nummerierung

Nachdem sich gestern auf HDS wirklich kluge Köpfe denselben darüber zerbrochen haben, wie wohl das mit den rechtsbündigen Nummerierungen in CS3 funktioniert, will ich das hier mal archivieren...

Farbänderung durch Kopieren

Aus der Reihe "Was mit Farbmanagement alles schief gehen kann": es kann Ihnen passieren, dass Sie ein Bild duplizieren, und die Kopie hat eine andere Farbigkeit als das Original. "Unmöglich", war meine erste Reaktion. "Sehr leicht möglich" stellt sich heraus.

Die rechte Hälfte dieses Tigers ist einfach kopiert und passgenau über das Original gelegt. Das Gehemnis hinter diesem Phänomen liegt in den CMYK-Richtlinien:

Hier können Sie festlegen, ob von einem neuen Bild das Profil honoriert wird oder nicht. Bei der Einstellung "Werte beibehalten" wird das Profil ignoriert und dem Bild wird das Dokument-CMYK zugewiesen.

Jetzt das fiese Detail: wenn das Dokument auf einem Rechner erstellt wird, dessen Farbeinstellungen die Profile honorieren, dann behält das Bild sein eigentliches Profil. Wird das Dokument dann auf einem Rechner bearbeitet, dessen Farbeinstellungen auf "Werte beibehalten" konfiguriert sind, dann greift diese Voreinstellung auch, wenn das Bild lediglich dupliziert (statt neu importiert (da wäre das Verhalten zu erwarten)) wird.

Abstände bei Konturenführung

Bei diagonalen Konturenführungen und Formtext scheint der Text oben einen größeren Abstand vom Rand zu haben als unten. Wie kommt das? Was soll das? und Was kann ich dabei machen?

Objektstile und Transparenz

Wenn Sie nicht aufpassen, kann ein unscheinbarer Objektstil in CS3 jegliche Transparenzeinstellungen zunichte machen, die das Objekt bereits hat.

Fehler bei Kontur nach innen

Wenn auf einem dunklen Bild eine helle Kontur mit der Ausrichtung nach innen liegt, kann es passieren, dass das Bild unter der Kontur hervorlugt. Das Problem besteht anscheinend in CS3 weiterhin, aber evtl. gibt es eine relativ einfache Lösung.