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grep

Die Suche per grep ist sicherlich eine der einschneidensten Neuerungen in InDesign CS3 und wird viel in Foren diskutiert. Die Technik ist nicht neu und Google liefert über 15 Millionen Fundstellen für den Suchbegriff "grep". Aber wie lerne ich am besten, wie ich damit in InDesign umgehe?

Die Suche per grep ist sicherlich eine der einschneidensten Neuerungen in InDesign CS3 und wird viel in Foren diskutiert. Die Technik ist nicht neu und Google liefert über 15 Millionen Fundstellen für den Suchbegriff "grep". Aber wie lerne ich am besten, wie ich damit in InDesign umgehe?

Wenn Sie eine präzise und ausführliche Abhandlung des Themas suchen, kann ich den Shortcut von Peter Kahrel empfehlen. Der kleine Band besticht durch viele sinnvolle Beispiele, mit denen die Feinheiten von InDesigns grep-Umsetzung erklärt werden.

Falls Sie noch mit CS2 arbeiten, schauen Sie sich "Automating InDesign with Regular Expresseions" an, in dem gezeigt wird, wie mit etwas Scripting-Einsatz grep auch schon vor CS3 eingesetzt werden kann.

Zum schnellen Nachschlagen habe ich in meinem Buch eine Übersicht der Metazeichen für die normale Suche und für grep erstellt. Den Auszug finden Sie hier.

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Schlechte Nachricht für CS3-Mac-Anwender: manche wichtige Wildcards wie \s funktionieren in einem InDesign unter MacOSX nicht richtig. Was genau auf Mac und unter Windows gefunden wird, zeige ich im Folgenden.

In diesem PDF sehen Sie die Ergebnisse einiger wichtiger Wildcards gegenübergestellt.

Im Detail

Ich bemäkle im Folgenden immer die Mac-Version. Die Windows-Version verhält sich, soweit ich das bisher beurteilen kann, korrekt.

\s findet auf dem Mac sämtliche Geviertbreiten nicht. Auf beiden Plattformen wird aber \n und \r gefunden.

\w Ligaturen gehören auf dem Mac nicht zu den Zeichen, die in Wörtern vorkommen. Ebenso fehlt das ß und kleine hochgestellte Ziffern.

\l & \u zeigen das gleiche Verhalten wie \w

\d findet keine hochgestellten Ziffern.

[[:alnum:]] etc. siehe \w

[[:xdigit:]] ist auf dem Mac großzügiger als auf dem PC. Hier glaubt man anscheinend, dass {00ä2} eine hexadezimale Zahl sei.

Da fällt mir ein doofes Rätsel ein: If DEAF people understand hex, how many are DEAD?

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Eine kurze Ergänzung aus aktuellem Anlass: Grep-Master Deluxe Peter Kahrel hat eine Seite geschrieben, die jedem ambitionierten Grepper nicht verborgen bleiben sollte.

Hmmm... sagen Grepper auch so Sachen wie "B[aAdD]{2} M.+?f.cker" ?

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